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  Situierung, Individualisierung und Personalisierung
Forsip-Workshop auf der Informatik 2005

Informatik-Anwendungen werden von Benutzern besser angenommen, wenn sie an deren konkrete Anwendungssituation anknüpfen. Dieser Bezug besteht zu einem guten Teil aus den Konsequenzen, die mit der betrieblichen Funktion des Benutzers verbunden sind, sei er/sie Controller oder Sachbearbeiter, Kassierer oder höhere Führungskraft. Wir bezeichnen dies als die erwünschte Rolle. Dieses Element wird ergänzt durch Aspekte, die das einzelne Individuum auszeichnen: sein Alter, seine familiären Verhältnisse, seine Vorlieben und Abneigungen. Wir bezeichnen diesen Anteil als erwünschte Personalisierung. Die beiden Aspekte fassen wir unter dem Begriff der Individualisierung zusammen. Der Rest der Arbeitssituation ergibt sich aus der Einbettung des Unternehmens in Wirtschaft und Gesellschaft, aus der derzeitigen Anwendungskonstellation (Datenbankfüllung der Anwendung, worin Sonderangebote, Ausverkäufe u. a. zum Ausdruck kommen) und dem aktuellen Zustand der Umwelt überhaupt (Mode, Wissensstand, Trends und „Megatrends”, politische Rahmenbedingungen, Informationen im Weltnetz usw. usf.).

Die Modellierung dieser Situationsaspekte kann ganz unterschiedlich erfolgen und wird davon abhängig unterschiedliche Möglichkeiten des Eingehens auf den Anwender öffnen.

Situierung und Individualisierung kann man in Ansätzen bereits im Internet antreffen. Ein Anwender ist erfreut und überrascht, wenn der Buchverkäufer ihn auf neue Fantasy-Romane aufmerksam macht, weil er sich bereits in der Vergangenheit für diese Genre interessierte. Häufig äußert sich die bessere Anpassung an den Anwender aber auch in einer dauerhaften Kategorisierung, die lästig werden kann. Konnte der Anbieter die Identität des Kunden durch Einfordern einer Mail-Adresse klären, ist sogar störender Spam möglicherweise eine Folge.

Vorsichtige und zurückhaltende Situierung, Individualisierung und Personalisierung können also die Kundenbindung erhöhen, dem Käufer wiederholte Mühen ersparen und Internetshops oder Informationsangebote populärer machen.


Themen des Workshops

Im Forsip-Workshop auf der Informatik 2005 wollen wir technische und betriebswirtschaftliche Aspekte der „Situierung, Individualisierung und Personalisierung” von Informatik-Anwendungen diskutieren. Beiträge sind erwünscht, die Themen aus dem Bereich ansprechen, prinzipielle Lösungen vorschlagen, konkrete Systeme und Anwendungen vorstellen oder Ansätze, unerwünschte Personalisierung zu umgehen. Willkommen sind auch „Work-in-Progress-Beiträge”.

Mögliche Themenschwerpunkte könnten sein

- Benutzermodellierung
- Präferenzen
- Dialog und Verhandlung
- Manipulation von Benutzermodellen
- Abschirmung von Benutzern
- Sammlung und Vertretung von Benutzern
- Beratung und Produktfindung
- Gelungene oder gescheiterte
Anwendung von Agenten
- Rollen


Beitragseinreichung

Die Veranstalter laden Experten aus Wissenschaft und Praxis ein, Beiträge zum Thema „Situierung, Individualisierung und Personalisierung” einzureichen. Die Workshop-Sprachen sind Deutsch und Englisch. Mindestens einer der Autoren verpflichtet sich, den Beitrag im Rahmen des Workshops vorzustellen und sich zur Tagung anzumelden.

Angenommene Beiträge werden in einem Tagungsband der Reihe „Lecture Notes in Informatics (LNI)” des Köllen-Verlags veröffentlicht. Beiträge dürfen einschließlich Grafiken, Tabellen und Literaturangaben eine Länge von 5 Seiten nicht überschreiten und sind gemäss den
Vorgaben für die LNI-Reihe zu gestalten. Ihren Beitrag reichen Sie bitte per E-Mail im PDF-Format an informatik2005@forsip.de ein.

Call for Papers (PDF)
Einreichung als PDF an informatik2005@forsip.de
Vorgaben für die LNI-Reihe




Einreichung von Workshop-Beiträgen    29.04.2005
Mitteilung über Annahme/Ablehnung 27.05.2005
Abgabe der fertigen Druckvorlagen 24.06.2005




Prof. Dr. Herbert Stoyan
Telefon: +49 9131 85-29906
Fax: +49 9131 85-29905
informatik2005@forsip.de




Veranstalter ist der Bayerische Forschungsverbund für Situierung, Individualisierung und Personalisierung in der Mensch-Maschine-Interaktion (FORSIP).




Prof. Dr. Hans Ulrich Buhl, Universität Augsburg
Prof. Dr. Burkhard Freitag, Universität Passau
Prof. Dr. Werner Kießling, Universität Augsburg
Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Peter Mertens, Universität Erlangen-Nürnberg
Prof. Dr. Herbert Stoyan, Universität Erlangen-Nürnberg




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SIKOWO 1 SIKOWO 2
  • Tracking von Personen
  • Bildverarbeitung mit mehreren Videokameras
  • Situativ, personalisiert
  • Verfolgung von Bewegung und Erkennung von Zeigehandlungen
  • Steuerung und Regelung
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SIPBILD 1 SIPBILD 2
  • Videobildfolgenauswertung
  • Steuerung komplexer Systeme durch Gestik und Mimik
  • Beliebige, wechselnde Umgebungsbedingungen
  • Erkennung einer größeren Anzahl Mimiken und Gesten
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SIPADIM SIPADIM2
  • Sprachsteuerung komplexer
    Systeme
  • Kontextabhängiges
    Dialogmanagement
  • Selbsterklärung des
    Dialogsystems
  • Benutzerführung
  • Planbasierte Verarbeitung
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COSIMA B2B COSIMA T
  • Verkaufsagent
  • Vollautomatisch
  • Verkaufspsychologische
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  • Individuelle Reise-
    zusammenstellung
  • Anwendung von COSIMA
    in der Touristikbranche
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SIPKIS SIPKIS 2
  • Personalisierte Finanz-
    dienstleistungen
  • Beachtung von Risiko
    und Flexibilität
  • Situationen und Rollen
  • Auswahl effizienter und individueller Portfolios
  • Rechtlicher Rahmen
  • Steuern und Sozialkapital
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SIPREACT SIPREACT 2
  • Anpassbare Dokumente und Workflows (Abläufe)
  • Prototyp eines Empfehlungssystems
  • Adaptive Informations- und Beratungssysteme
  • Werkzeuge und Autorenunterstützung für Dokumentvarianten
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Rollen- und Unternehmensmodellierung
  • Betriebliche Informationssysteme die sich an Situationen, Rollen und persönliche Vorlieben anpassen
  • Benutzungsfreundlicher, individualisierter Mensch-Maschine-Dialog
  • Bedarfsgerechte Datenbeschaffung "just-in-time"
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COSIMA B2B COSIMA T
  • Verkaufsagent
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    Dialogführung
  • Individuelle Reise-
    zusammenstellung
  • Anwendung von COSIMA
    in der Touristikbranche
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TRUSTEE TRUSTEE 2
  • Angebote, Verhandlungen
    und Abschlüsse für Kunden
  • Persönlichkeitsschutz trotz
    Personalisierung
  • Produktsauswahl für die
    gewünschte Anwendung
  • Nachberatung bei
    konkreten Angeboten